Minden (rgr). (…)Mäx, der Herr mit den viel zu großen Schuhen, den spärlichen langen Haaren und weiten Hosen, ist selbst Multi-Instrumentalist und liebt es, in immer wieder neuen Versionen „La Cucaracha“ zu spielen. Wenn Gogol ans Mikrofon tritt, um seine nächstes Stück anzusagen, betont er am Ende: „Concerto Piano Solo!“, mit triumphierendem Blick auf Mäx. Den hält das aber nicht ab, von irgendwoher ein Instrument zu nehmen, um musikalisch einzusteigen und dabei auch immer wieder ein wenig von „La Cucaracha“ hineinzuschmuggeln.Dafür nimmt ihm der Pianist seine Instrumente gleich wieder ab und versenkt sie auch mal in der Blumenvase, worüber das Publikum bald murrt. Haben die Zuschauer anfangs noch die Worte „Piano solo“ mitgesprochen, verbessern sie bald „Piano duo!“, denn ihre Sympathien hat längst Mäx gewonnen. (…)


Gogol (Christoph Schelbund) und Mäx (Max-Albert Müller) begeistern bereits seit 25 Jahren weltweit auf den Bühnen und sorgen auch im Mindener Stadttheater am Silvesterabend im Rahmen ihrer Geburtstags-Tournee für leichte und sehr humorvolle Unterhaltung, die wegen des musikalischen und artistischen Könnens der beiden trotz allen Klamauks nie ins niveaulose abgleitet.(…)
Anhaltender Applaus holt die Beiden wieder zurück auf die Bühne, wo als Gitarrenduo noch einmal begeistern.

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