Minden (mt). „Diese Welt muss untergehen wegen ihrer Gier und Liebesunfähigkeit“, sagte der Regisseur Gerd Heinz, der mit der „Götterdämmerung“ auch den vierten Teil Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner für Minden in Szene setzt, gestern bei einer Pressekonferenz im Stadttheater. Für ihn habe Wagner den Schluss allerdings offen gelassen. Denn während die Handlung mit Brünnhildes Selbstmord einen tragischen Verlauf nimmt, sei die Musik „eine Geburtsmusik“. Und da ist noch der Umstand, dass Brünnhilde vor ihrem Tod den Ring an die Rheintöchter zurückgegeben hat. „Das Prinzip Hoffnung leuchtet dünn im Hintergrund auf“, meint der Regisseur. Damit sei die Geschichte hoch aktuell meint er mit Blick auf den aktuellen Facebook-Skandal, der die Aushöhlung der Demokratie bedeute. (…)

 

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