Minden (hil). Eigentlich sollte das Adjektiv „normal“ keine Beziehungskrise auslösen. Eigentlich. Aber unbedacht angewendet und um damit das Gesicht einer Frau zu beschreiben, für die „normal“ als hässlich gilt, kann dieses Wort die totale Zerstörung bedeuten. Friseurin Steph, klasse gespielt von Tanja Wedhorn, lässt keinen Zweifel daran, wie sehr sie dieses Wort beleidigt hat. Sie ist sauer. Mehr noch. Sie ist stinksauer auf Greg, ihren Freund, dem sie lautstark die Meinung geigt. Mit Worten, die nicht für alle Ohren bestimmt sind und in deren Ausdruck ihre ganze Wut liegt, die Steph nun am armen Greg auslässt. (…) Bis es dann zur Eskalation kommt und Kent durch Greg die Abreibung seines Lebens bekommt. Fazit: derbe Dialoge, großartige Schauspieler und ein begeistertes Publikum.

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