Minden (hel). Es ist vollbracht! Mit der „Götterdämmerung“ hat am Donnerstag der letzte Teil von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ seine Premiere im Mindener Stadttheater gefeiert. (…) Die Aufführung wird zu einem Sängerfest. Renatus Mészár, der in den ersten drei Ring-Opern den Göttervater Wotan verkörperte, gibt einen zaudernd-schwachen, aber dennoch stimmstarken Gunther. Magdalena Anna Hofmann als Gutrune ist aus der „Walküre“ noch als Sieglinde in guter Erinnerung. Auch Tiina Penttinen, Christine Buffle, Julia Bauer (Nornen/Rheintöchter) und Kathrin Göring (Waltraute) hatten bereits ihre Mindener Ring-Auftritte und überzeugen erneut. Ebenso Frank Blees als Alberich im zweiten Aufzug.

Glänzend auch Thomas Mohr als Siegfried. Er spielt und singt seine Partie viel gelöster als noch im letzten Jahr, mit müheloser Höhe, ausgewogenem Timbre und heldischem Impetus. Die beiden alles überstrahlenden Protagonisten aber sind Andreas Hörl als Hagen und einmal mehr Dara Hobbs als Brünnhilde. (…) Scheinbar mühelos bewältigt sie eine der schwierigsten Sopranpartien überhaupt. Das Premierenpublikum ist am Ende ganz aus dem Häuschen hinsichtlich dieses sängerischen Parforcerittes aller Beteiligten.(…)

Für das richtige Licht sorgt der Mindener Bühnenmeister Michael Kohlhagen mit seinem Team: Eike Egbers, Horst Loheide, Julia Treger, Cedric Helm (..)

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