Minden (kr). Haste da noch Töne! „Sams“-Erfinder Paul Maar sitzt auf der Bühne des Stadttheaters, und im Saal kehrt plötzlich Ruhe ein. Gespannt lauscht das eben noch wild durcheinander quasselnde Publikum vom Grundschulkind bis zur Großmutter den Worten des Mannes, der sie seit 50 Jahren mit spannenden Geschichten voller Humor und Tiefsinn füttert. Paul Maar ist aber nicht allein nach Minden gekommen. (…)

Mit viel Fantasie und zum großen Vergnügen seiner Zuhörer nimmt Paul Maar klassische Märchen auseinander und setzt sie neu zusammen. Und präsentiert ganz eigene, bei denen er sich bekannter Motive bedient, diese aber völlig neu und überraschend arrangiert. So wie in der Geschichte, die sich ein König für seine sechsjährige Tochter als Gute-Nacht-Geschichte ausdenkt: Ein goldener Föhn hat sich in ein Telefon verwandelt. Dumm nur, dass man damit keine Haare trocknen und auch nur die Ziffern eins, zwei und drei wählen kann. Zum Glück ist unter der Hotline 333 eine gute Fee erreichbar, die den Zauber wieder rückgängig machen kann.

Die Erwartungen des Publikums wurden bestens bedient. Begeistert jubelnd holte es „Das schiefe Märchen-Trio“ noch zweimal zurück auf die Bühne.

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