Vanya Komödie nach Anton Pawlowitsch Tschechows „Onkel Wanja“ von Simon Stephens, Deutsch von Barbara Christ mit Oliver Mommsen Regie: Felix Bachmann Bühne: Kaspar Zwimpfer Kostüm: Martina Müller Musik: Dominik Dittrich Produktion: Komödie am Kurfürstendamm im Berliner Ensemble, Berlin Tschechows Geschichte ist gleichzeitig urkomisch und schmerzhaft tragisch: Sie handelt vom Umgang der Menschen miteinander, der geprägt ist von Angst, Peinlichkeiten und Gleichgültigkeit, aber manchmal eben auch von Mitgefühl und liebevoller Hingabe. Von der Hoffnung auf Erlösung und dem Traum vom kleinen Glück. Denn wir haben doch immer eine Wahl und von unseren Entscheidungen hängt ab, ob am Ende das Bedauern oder die Liebe bleibt. Was bedeutet es eigentlich, in diesen makabren Zeiten Mensch zu sein? In London und New York wurde dieses mitreißende und außergewöhnliche Theatererlebnis zu Recht gefeiert: Tony-Award-Gewinner Simon Stephens hat eine radikale, neue Version des Meisterwerkes „Onkel Wanja“ geschrieben – für einen einzigen Schauspieler. Abo C Sonntag 17. Januar 2027 18.00 Uhr Oliver Mommsen spielt alle Rollen des Stücks. Dabei entsteht eine Vertrautheit zwischen Schauspieler und Publikum, die tief in die menschliche Psyche eintauchen lässt. Publikum und Künstler werden eine verschworene Gemeinschaft. Ein Abend voll schwarzem Humor, den man so schnell nicht vergessen wird. © Franziska Strauss Ab dafür! Der satirische Jahresrückblick 2026 Seit nunmehr 33 Jahren ist Bernd Gieseking mit diesem Spezialprogramm unterwegs. Er ist Kabarettist und Schriftsteller, ein begnadeter Geschichtenerzähler, aber auch ein präziser Satiriker, dabei ein Meister des Komischen. Das ganze Jahr über führt Gieseking Buch, notiert, analysiert und kommentiert. Am Ende stehen 90 Minuten politisches Kabarett, aber eben nicht nur. Es ist eine einzigartige Mischung aus der großen Politik und dem jeweils persönlich Erlebten, mit selbstironischen Reflektionen neben Fundstücken. Er findet scheinbare Petitessen und macht sie groß und unvergessen. Gieseking schreibt mit, von Januar bis Dezember, und kürt jeweils ein Gesicht des Monats, mal als Huldigung, mal als Beschuldigung. Das Publikum darf sich wieder freuen auf seine Rubriken: die legendären Anrufe diverser Politiker („Klingeling“), abermals kommentiert Konfusion, der große ostwestfälische Weise, wieder war Gieseking in seiner Stammkneipe „Fischlounge“ im aberwitzigen Disput mit Wirt Herbert und Stammgast und Dichter Karl. Sonderveranstaltung Montag 18. Januar 2027 20.00 Uhr Dienstag 19. Januar 2027 20.00 Uhr Politik, Gesellschaft und Kultur, Medien und Presse liefern ihm die Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Und wieder ist Gieseking der zuverlässige Chronist im Chaos der Zeiten. Ab dafür! © Martina Lorenz 70
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