Theater | Magazin - Spielzeit 26/27

© Denise Krentz Abo S Donnerstag 18. Februar 2027 20.00 Uhr Einführung – 19.15 Uhr im Theatercafé Joseph Haydn Sinfonie Nr. 95 c-Moll Robert Schumann Violinkonzert d-Moll WoO1 Paul Hindemith Sinfonie „Mathis der Maler“ Lena Neudauer, Violine Simon Gaudenz, Leitung 3. Sinfoniekonzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Eine weniger bekannte „Londoner“ Sinfonie von Joseph Haydn eröffnet dieses Programm. Die Sinfonie Nr. 95 steht in der vom Komponisten selten benutzten Tonart c-Moll und ist trotzdem ein Meisterstück. Auch das Violinkonzert d-Moll von Robert Schumann gehört in die erste Reihe der romantischen Konzerte für die Geige, wird aber im Konzertbetrieb sträflich vernachlässigt. Paul Hindemiths Sinfonie „Mathis der Maler“ zählt zum Besten was dieser Komponist verfasst hat. Das Werk entstand im Vorfeld der Komposition einer großen Oper gleichen Namens über das Leben des Malers Matthias Grünewald: die Sinfonie floss schließlich vollständig in die Mathis-Oper ein. Maybebop Vier Typen. Vier Mikrofone. Sonst nichts. Rund 25 Jahre nach ihrer Gründung sind sie unverbrauchter denn je und unterlaufen genüsslich jede Erwartungshaltung. Was diese Band seit einem Vierteljahrhundert hauptberuflich treibt, ist weit mehr als bloße vokale Akrobatik. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Essenz musikalischen Ausdrucks, destilliert auf das rein Menschliche: die Stimme. Die Ergebnisse sind eigene, deutschsprachige Kompositionen, die sich elegant zwischen scharfzüngiger Satire, tiefgründiger Reflexion, berührender Empathie und absurder Komik bewegen. MAYBEBOP ist intellektuell agil und politisch unmissverständlich. Sie stehen für Toleranz und Offenheit, ihre Texte sind eine klare Absage an jegliche Form des Populismus. Brandneue Songs treffen auf gefeierte Klassiker, Interaktion trifft auf Spontanität, Neugier trifft auf Risikolust. Jeder Konzertabend gleicht einer Wundertüte, feiert die Magie des Augenblicks und damit nicht weniger als das Leben an sich. © Sven Sindt Sonderveranstaltung Freitag 19. Februar 2027 20.00 Uhr Jeder gesungene Ton ist präzise kalibriert. Der Sound ist eine audio- phile Meisterleistung, die das Unsichtbare hörbar macht. Das Lichtdesign ist eine dramaturgische Erweiterung des musi- kalischen Diskurses. MAYBEBOP kitzelt das Hirn, berührt die Seele und schmeichelt dem Herzen. Ihr erklärtes Anliegen ist es, das Soziale und Gute nicht nur zu be- singen, sondern es aktiv zu befeuern. Dabei ist ihr Idealismus angenehm bodenständig und fest in der Realität verankert. 83

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