Theater | Magazin - Spielzeit 26/27

© Drum Twins Sonderveranstaltung Montag 5. April 2027 9.30 Uhr und 11.00 Uhr Dienstag 6. April 2027 9.30 Uhr und 11.00 Uhr Mittwoch 7. April 2027 9.30 Uhr und 11.00 Uhr No Rhythm, No Music! Drum Twins meet the orchestra Xplore@nwd – Konzert für Kinder Aron Leijendeckers und Dan Townsend, Schlagzeug, Konzept und Moderation Dan Townsend, Leitung Veranstalter: Nordwestdeutsche Philharmonie Ab in den Süden – Den Klängen hinterher! Eine musikalisch-sonnige Reise nach Italien“ Xplore@nwd – Konzert für junge Leute Johannes Hofmann, Konzept und Moderation Veranstalter: Nordwestdeutsche Philharmonie Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui nach Bertolt Brecht in einer Fassung von Adewale Teodros Adebisi Produktion: Das Rheinische Landestheater Neuss „Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert, / Und handelt, statt zu schwätzen eure Lebenszeit. / Die Welt war voller solcher Herren kurz vorher, / Der Völker Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch.“ Mit diesen Worten endete Bertolt Brecht 1941 den LehrEpilog seiner Parabel über die Machtergreifung Adolf Hitlers. In Arturo Ui, einer Parabel im Gangster-Milieu Chicagos, zeigt er, wie eigennützige und profitorientierte Entscheidungen mächtiger Menschen extremis- tischen Ansichten den Weg in die Mitte der Gesellschaft ebnen: Kaufleute unterstützen brutal-methodische Gangster, bis Ui Herrschaft über Stadt und Bürger:innen erlangt. Die Satire zog seit jeher Parallelen zum Aufstieg Hitlers; heute findet sich mehr Zuordnung als bloße Entsprechung – der Schoß gebiert weiter. Haben wir wirklich nichts aus solchen Geschichten gelernt? Abo D Donnerstag 8. April 2027 20.00 Uhr Einführung – 19.30 Uhr Diese Produktion bietet eine zeitgemäße Interpretation des Klassikers, geprägt von der per- sönlichen Handschrift von Adebisi. Bertolt Brecht ist Begründer des Epischen Theaters und des Berliner Ensembles und gilt als einer der einflussreichsten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts, zu seinen berühmtesten Werken zählen „Die Dreigroschenoper“, „Mutter Courage und ihre Kinder“ und „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“. © K. Schomburg 94

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