Schauspiel nach dem oscarnominierten Drehbuch
von İlker Çatak und Johannes Duncker
Bühnenfassung von Stefan Zimmermann
Ein meisterliches Drama über Wahrheit, Vorurteile und Gruppendynamik
mit Pia Kolb, Oskar Kuhn, Saskia Valencia / alternierend
Alexa Wiegandt, Friederike Kuhn, Thomas Liebenwerda u. a.
Regie: Stefan Zimmermann
Produktion: a.gon Theater, München
Das Lehrerzimmer

Das Lehrerzimmer
Die idealistische Lehrerin Carla ist neu am Gymnasium. Eine Diebstahlserie erschüttert die Schule. Entsetzt muss sie mit ansehen, wie Schüler*innen öffentlich vorgeführt werden. Weil Ali ungewöhnlich viel Geld bei sich hat, müssen seine Eltern und er sich vor der Rektorin rechtfertigen, obwohl er nicht gestohlen hat. Da beschließt Carla, selbst die Wahrheit zu finden. Sie lässt heimlich ihre Laptop-Kamera im Lehrerzimmer laufen und filmt die Täterin. Es scheint ausgerechnet die Mutter ihres Lieblingsschülers Oskar zu sein. Die Frau leugnet die Tat vehement. Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern sind hin- und hergerissen. Carlas Isolation wächst – manche Kolleg*innen und Eltern betrachten ihr detektivisches Engagement als Übergriff. Auch der Druck auf Oskar nimmt zu – Mitschüler hänseln ihn als Sohn der „Verbrecher-Mutter“. Verzweifelt bezichtigt er Carla der Lüge und fordert von ihr eine öffentliche Entschuldigung. Als diese ausbleibt, eskaliert die Situation … Doch selbst dann gibt Carla ihren Schüler nicht auf und kämpft für ihn.
Ein Meisterwerk der feinen Verästelungen. Vorurteile, Hilflosigkeit und das Streben nach einem respektvollen Um- gang ringen miteinander.
Vielfach ausgezeichnet, darunter Oscar-Nominierung 2024, Bundesfilmpreis „Goldene Lola“ 2023 in fünf Kategorien (u. a. Drehbuch) und der LUX-Publikumspreis des EU-Parlaments 2024.
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