Komödie von Anna Bechstein
Nach dem gleichnamigen französischen Kinofilm von Stéphane Robelin
mit Ursula Berlinghof, Ursula Buschhorn, Michel Guillaume, Johanna Jacobi, Jonathan Parr, Sven Schöcker, Thomas Henniger von Wallersbrunn
Regie: Johannes Pfeifer
Ausstattung: Anna Determann, Claudia Weinhart
Produktion: a.gon Theater, München
Und wenn wir alle zusammenziehen?

Und wenn wir alle zusammenziehen?
Fünf Menschen im fortgeschrittenen Alter gründen eine Wohngemeinschaft. Claude, der ewige Liebhaber, Annie und Jean, sie bürgerlich angepasst, er noch immer politischer Aktivist, Jeanne und Albert, die Feministin und der Bonvivant. Sie wollen für einander da sein und so verhindern, dass jemand im Altersheim landet oder staatlicher Fürsorge anheimfällt. Zur Unterstützung heuern sie den jungen Ethnologiestudenten Dirk an. Die Protagonisten sind seit Jahrzehnten enge Freunde und kennen einander sehr gut. Dennoch lassen Spannungen nicht lange auf sich warten. Nicht nur, weil körperliche Gebrechen und die fortschreitende Demenz eines der WG-Bewohner das Zusammenleben erschweren. Dirks Anwesenheit wirkt zudem wie ein Katalysator; streng gehütete Geheimnisse und verborgene Wünsche kommen ans Licht.
Der französische Autor Stéphane Robelin gewährt einen warmherzigen und tiefgründigen Blick auf die Herausforderungen des Alters. Mit Leichtigkeit und Charme vermittelt das Stück eine hoffnungs- volle Perspektive für das eigene Alter und zeigt, wie Freundschaft und gegenseitige Unterstützung in den letzten Lebensjahren eine bedeutende Rolle spielen können.
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